Pflegehinweise

Der Westie hat ein doppeltes Haarkleid. Ein rauhes Deckhaar und eine weiche Unterwolle.
Er sollte regelmäßig gebürstet bzw. mit einem schmalen Kamm gekämmt werden.
Als erstes benutzt man die Bürste, um das Fell ohne Ziepen durchzukämmen. Danach sollte noch mit einem schmalen Kamm zum Entfernen einzelner Knötchen nachgearbeitet werden. Meistens genießt der kleine Kerl diese Prozedur, da es einen Massageeffekt hat. In den seltensten Fällen soll der Hund gebadet werden. Nur wenn er sich so richtig im Dreck gewälzt hat und unangenehme Gerüche von ihm aufsteigen.

Durch ständiges Baden wird der natürliche Säureschutzmantel zerstört und das kann zu Hautekzembildung führen. Das Fell wird auch durch Kämmen wieder schön weiß und sauber.
Der Westie muss auch in regelmäßigen Abständen getrimmt werden. Durch das Trimmen wird das Deckhaar schön hart und die Unterwolle gelüftet, auf keinen Fall sollte er geschoren werden. Das macht das Fell weich. Zwischendurch kann man die Augen auch schon mal selber frei schneiden und das Fell zwischen den Ballen entfernen. Sonst können kleine Steinchen und auch Schmutz sich festsetzen und das kann Schmerzen verursachen.

Die Augen müssen von Schlaf befreit und die Ohren in Abständen mit einem flüssigen Ohrreiniger sauber gemacht werden. Auf gar keinen Fall sollte man Wattestäbchen benutzen. Denn dadurch wird der Ohrschmalz nur noch weiter in den Gehörgang gedrückt.
Wenn Nassfutter verwendet wird, sollte man nach dem Essen einmal die kleine Schnute abwischen, damit sich in den Lefzen keine Bakterien sammeln. Dies kann zu Entzündungen führen.

Gerne können Sie einen Termin zum Trimmen mit mir vereinbaren. Nehmen Sie sich für den 1. Termin ein wenig Zeit zum Kennenlernen Ihres Hundes.